Auch die KI bekommt Kopfschmerzen
Von Insellösungen, Datenchaos, Medienbrüchen und digitalen Tools
Ist Digitalisierung nur eine Frage von Prompts und Chatbots?
Machen Ihnen das herausfordernde Wettbewerbsumfeld, die Angst um die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens, Fachkräftemangel und wachsende Komplexität besonders in der Maschinenbaubranche zu schaffen? Was kann, was soll man tun, um aus dem aktuellen Negativtrend herauszukommen. Natürlich sprechen alle davon, dass KI und Digitalisierung die Lösung sind. Aber ist es wirklich so einfach, ein Stück Software über das Unternehmen zu stülpen, dann geht alles wie von selbst?
Ich behaupte, dass individuelle Digitalisierung auf jeden Fall gelingen kann. Aber Digitalisierung ist keine IT-Lösung sondern eine strategische Führungsaufgabe, die nicht kurzfristig klappt. Insbesondere bleibt im operativen Alltag oft wenig Raum, um Digitalisierung und KI strukturiert, wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen.
Die Gretchenfrage lautet hier: Wie können Daten in Systemen und Softwarelösungen, die über Jahre hinweg bereichsspezifisch gekauft und aufgebaut wurden, so miteinander verbunden und genutzt werden, dass Digitalisierung und KI gezielt als Hebel für Effizienz, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit eingesetzt werden können – ohne operative Überlastung der Organisation?
Zuerst einmal sei ganz klar festgestellt: Es gibt keine Standardlösung zur Digitalisierung in Unternehmen, kein schlüsselfertiges IT-Tool dafür, kein fertiges Handbuch als Anleitung, und schon gar keine umfassende Softwarelösung, die alles beinhaltet. Und bezahlbar soll es ja auch noch sein. Und KI ist eben auch nicht die Lösung, da KI-Systeme nur dann funktionieren, wenn eine konsistente, lesbare und verarbeitbare Datenlage vorliegt.




